Herzlich willkommen bei SPECIAL-LED - jetzt professionell auf LED umsteigen

KVG

Konventionelles Vorschaltgerät (KVG)

Sogenannte konventionelle Vorschaltgeräte (KVG) bestehen aus einer Drossel, meist ein mit Kupferdraht bewickelter Eisenkern. Bedingt durch den ohmschen Widerstand des Kupfers (die sogenannten Kupferverluste) und die Ummagnetisierungs- und Wirbelstromverluste im Kern kommt es zu Wärmeentwicklung und Leistungsverlusten von etwa 10–20 % der Lampenleistung, siehe hierzu unser Verbrauchsdiagramm.

Das KVG ist in Reihe mit der Lampe geschaltet und muss zur Lampe passen, da es bei der Netzfrequenz von 50 oder 60 Hz den Strom der Lampe auf ihren Nennwert begrenzt.

KVG für Leuchtstofflampen benötigen zusätzlich einen sogenannten Starter, der die Glühkathoden beim Start zur Vorheizung direkt in den Stromkreis schaltet. Glimmstarter verursachen das charakteristische Flackern von Leuchtstofflampen beim Start, Schnellstarter weisen diesen Nachteil nicht auf.

Konventionelle Vorschaltgeräte verursachen aufgrund ihrer Induktivität Blindstrom im Netz. In manchen Fällen sind Leuchten daher mit einem den Blindstrom kompensierenden Kondensator ausgestattet (Blindstromkompensation).

Bei der Umrüstung auf LED-Röhren, wird der herkömmliche Starter durch einen LED-Starter erstetzt.
Das KVG ist somit gebrückt und erzeugt so gut wie keine Verlustleistung mehr.

Der Nachfolger der Konventionellen Vorschaltgeräte war das Verlustarme Vorschaltgerät ( VVG).